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Schneid- und Haushaltwarenindustrie wieder mit Wachstum

„Der Gesamtumsatz der Schneid- und Haushaltwaren-industrie dürfte 2010 um knapp 5% auf gut 1,8 Mrd. € gestiegen sein. Waren die Verluste der Branche 2009 vor allem im Ausland entstanden, so war es quasi im Gegenzug dazu hauptsächlich der Export, der unsere Umsätze 2010 wieder ansteigen ließ.“

Dies äußerte der Vorsitzende des Industrieverbandes Schneid- und Haushaltwaren, Herr Torsten Korb, Firma Müller & Schmidt Pfeilringwerk, am 14.2.2011 anläßlich der Frankfurter Frühjahrsmesse „Ambiente“.

Vor allem die Schneidwarenindustrie, so Korb weiter, konnte 2010 auf alte Wachstumspfade zurückkehren, denn ihr Umsatz wuchs sogar um gut 15% auf 965 Mio. €. Die Hersteller von Haushalt-, Küchen- und Tafelgerä-ten litten demgegenüber unter einer noch relativ schwa-chen Inlandsnachfrage und mussten deshalb Ein-bußen um 6% hinnehmen. Ihr Umsatz bewegte sich bei knapp 670 Mio. €, während wiederum die Besteckin-dustrie mit einem Gesamtumsatz von 155 Mio. € ihren Umsatz um knapp 2% erhöhen konnte.

Obwohl die deutschen Gesamtimporte auch 2010 um 7,2% über den Exporten lagen, nahm, so Korb weiter, die Inlandsproduktion wieder etwas zu, denn sie wuchs in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres um 3,2% auf 743 Mio. €.

Auch für das laufende Jahr zeigt sich der Vorsitzende insgesamt optimistisch. Sorgen bereiten der Branche jedoch die aktuellen Kostensteigerungen in den Berei-chen Material, Energie und auch bei den Arbeitskosten, die leider nur unzureichend an den Handel weitergege-ben werden könnten.

 

 

 

Frankfurt, den 14.2.2011